Startseite
Nach Regionen
Alle Ziele
Über uns
Reiselinks
Impressum


-Suche-



 

Vulkanröhren Wanderung auf La Palma

12.6.2008
von Peter Barzcewski

Auf der Internetseite, wo wir unser Ferienhaus gebucht hatten, wurde von einer Wanderung in einer Vulkanröhre geschrieben. Da waren wir sofort daran interessiert, und nach einigen Überredungskünsten hatten wir den Vermittler unseres Ferienhauses auch soweit, die Wanderung mit uns zu unternehmen, zum Glück. Offiziell ist diese Röhre noch nicht zum Wandern frei gegeben, soll aber noch im Jahr 2008 passieren.

Schon der Weg vom geparkten Auto zum Einstieg in die Vulkanröhre war beeindruckend. Wir liefen über ein Lavafeld eines vor 60 Jahren ausgebrochenen Vulkanes, das schwarz und scharfkantig war und die Hitze speicherte, die die Sonne den ganzen Tag darauf verteilte.

Außenansicht der Vulkanröhre
Außenansicht der Vulkanröhre

An der Einstiegstelle musste man ca. 4 m hinab klettern, da hier die Röhre eingestürzt war und den einzigen Einstiegspunkt in die Röhre bot.

Diese interessante Röhre entstand, als ein heißer Lavafluss langsam von oben erkaltete, und so eine Kruste aus kaltem Lavagestein bildete. Als die Lava dann aufhörte zu fließen, leerte sich dieser Fluss und hinterließ eine Röhre, die hier in der Röhre von Las Manchas bis zu 10 m Höhe haben kann.

Die meisten der Vulkanröhren stürzen schnell wieder ein und hinterlassen eine lange, tiefe Furche in den vulkanischen Flüssen, welche die Landschaft durchkreuzen. Diese Röhre auf La Palma ist glücklicherweise auf einigen Kilometern erhalten geblieben, und ist nur an wenigen Stellen eingestürzt.

In der Röhre
In der Röhre

Der Einstieg, wie auch die Wanderung im Tunnel selbst, ist ein wenig gefährlich, und wir waren froh den Vermieter bei uns zu haben, der schon im Vorfeld die richtigen Schuhe und das nötige Zubehör empfohlen hatte. Auf dem Boden liegen die scharfkantigen Steine, welcher der Berg hinausspie, es ist stellenweise stockfinster, und der dünnen Decke über einem traut man auch nicht so recht.

Eine beeindruckende Welt eröffnete sich uns im Tunnel. Die Wände waren von den verschiedenen Stoffen in der Vulkanlava von grün und rot, bis blau und schwarz gefärbt. Auch weiße Bereiche gab es an den Wänden und machte das Ganze zu einem interessanten Blickfänger. Im Schein der Lampen sah alles sehr bizarr aus, und der bröckelige Boden, ließ uns wankend weiter laufen.

Der Blick nach oben
Der Blick nach oben

Nach einigen Minuten kamen wir dann an eine große Ausdehnung der Röhre, mit sicherlich 10 Metern Höhe, an welcher Sonnenlicht durch ein eingestürztes Stück in der Decke hereinfiel. Ein wunderschöner Streifen Tageslicht fiel in die „Kathedrale“ und lud uns zu einem Picknick ein.

Wenn wir wieder einmal auf La Palma sind, werden wir wieder diese Wanderung unternehmen und dann vielleicht schon mit offizieller Führung.

Karte:



Die Karte wird geladen...

Alles auf einen Blick:

Was?Tagesausflug
Wo?La Palma, Kanarische Inseln, Spanien
WWWhttp://www.paradies-lapalma.de
Anfahrt Anfahrt mit dem Mietwagen bis nach El Paso – Las Manchas

E-Mail, Lesezeichen und Netzwerke

0.91
Seitenanfang
  © 2003 - 2017 Frank Budszuhn