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Friedrichstadt

9.10.2003
von Tom Dash

Friedrichstadt, das ist ein kleines holländisches Handelsstädtchen im Westen von Schleswig-Hostein nicht unweit der Stadt Heide gelegen. Ein Blick ins Geschichtsbuch sagt uns, dass Friedrichstadt 1621 von Herzog Friedrich III. auf einer Insel zwischen Eider und Treene erbaut wurde. Friedrich III. wollte eine blühende Handelsstadt schaffen und holte zu diesem Zwecke niederländische Kaufleute in die Stadt, denen er als Anreiz Religionsfreiheit anbot. Nun, eine blühende Handelsstadt ist Friedrichstadt in seiner Geschichte nie geworden, aber die religiöse Freizügigkeit ist über die Jahrhunderte erhalten geblieben. Dies kann man auch an den vielen Kirchen unterschiedlicher Glaubensrichtungen sehen, die es in Friedrichsstadt gibt. Auch die niederländischen Wurzeln sind bis heute erhalten geblieben. In der Remonstrantenkirche werden noch heute Segen und Vaterunser auf holländisch gesprochen.

Gracht im Zentrum
Gracht im Zentrum

Wer nach Friedrichstadt kommt, der sollte unbedingt einen Rundgang durch dieses kleine Städtchen unternehmen und seine niederländische Architektur bestaunen. Als Ausgangspunkt hierfür bietet sich der Marktplatz an, hier gibt es mit neun nebeneinander stehenden Treppengiebelhäusern die größte zusammenhängende Ansammlung dieser Häuser in der Stadt.

Treppengiebelhäuser am Marktplatz
Treppengiebelhäuser am Marktplatz

Die weiteren interessanten Gebäude der Stadt sind eher verteilt über das Innenstadtgebiet zu finden. Da die Insel, auf der Friedrichstadt erbaut wurde, jedoch nicht sehr groß ist, lassen sich alle Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Minuten erreichen! Ansehen sollte man sich auf jeden Fall noch:

  • das Pumpenhäuschen (Wahrzeichen von Friedrichstadt) am Marktplatz
  • das neue und das alte Rathaus (Südseite Marktplatz)
  • das Neber-Haus (am Mittelburgwall 24)
  • das Paludanushaus (Prinzenstraße 28)
  • das Doppelgiebelhaus (Prinzenstraße 23)
  • das Haus Laman Trip (Prinzeßstraße 26)
  • die Remonstrantenkirche (Prinzeßstraße)
Das Paludanushaus
Das Paludanushaus

Wer danach müde ist vom Laufen, der kann eine Grachtenfahrt auf den Kanälen und Sielzügen (die seitlichen Flussarme zwischen Eider und Treene) unternehmen. Auch Fahrten auf der Treene und der Eider sowie zum Nord-Ostsee-Kanal und zur Elbe werden angeboten. Wer gern selbst ans Ruder möchte, kann sich ein Tretboot oder ein kleines Boot mit Elektromotor mieten und damit auf den Grachten und Sielzügen herumschippern. Hier sind zwei Links dazu:

http://www.grachtenfahrt.de/
http://www.grachtenschiffahrt.de/

Ausflugsboot auf dem Wester-Sielzug
Ausflugsboot auf dem Wester-Sielzug

Nach Altstadtrundgang und Grachtenfahrt lädt Friedrichstadt dann zur Einkehr in eines seiner schönen Cafés und Restaurants ein. Hier können typische Getränke wie der "Pharisäer" (Kaffee mit Rum und Sahnehaube) eingenommen werden, aber auch nationale und internationale Küche steht in breiter Auswahl bereit, um Ihren Ausflugstag mit einem schönen Essen ausklingen zu lassen!

Karte:



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Bücher:

Friedrichstadt, Ein historischer Stadtbegleiter.
Friedrichstadt
Ein historischer Stadtbegleiter.
Von Christiane Thomsen

Das Buch der Autorin führt in zwei Stadtrundgängen durch Friedrichstadt. Dabei beschreibt die Autorin ausführlich die historischen und religiösen Hintergründe und kann manch eine Geschichte zu den Häusern der Stadt erzählen. Sehr lesenswert und ein guter Wegbegleiter durch die Stadt. Mit kleinem Stadtplan.

Alles auf einen Blick:

Was?Tagestour
Wo?Friedrichstadt, an der Westküste Schleswig-Holsteins nahe Heide
Wie lange? 2 - 6 Stunden
WWWhttp://www.friedrichstadt.de
Anfahrt Von Hamburg über die A23 und B5. Von Kiel über die A210 und B202. Zum Parken bietet sich der Parkplatz P1 an (ausgeschildert)
Mit der BahnStündliche Verbindungen von Hamburg und Kiel zum Bahnhof Friedrichstadt

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