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Myall Lakes National Park

11.06.2004
von Tom Dash

Der Myall Lakes National Park besticht durch seine langen, einsamen Pazifikstrände und seine Seenplatte, das größte Küstenseesystem in New South Wales. Hier kann der Besucher - wie in vielen anderen australischen Nationalparks auch - die australische Natur hautnah erleben. Das Wasser der Seen ist leicht salzig und lädt zu Wassersportaktivitäten aller Art ein: Angeln, Bootfahren und Schwimmen. Es werden auch Hausboote vermietet, mit denen sich die Seen befahren lassen.

Lange, einsame Strände
Lange, einsame Strände

Zugang zu den langen, einsamen Stränden gibt es nur an wenigen Stellen im Park. Das Befahren der Strände mit dem Auto ist allerdings erlaubt, so dass man am Strand zwar kaum einen Menschen, dafür aber viele Reifenspuren vorfindet. Wer nicht über ein vierradgetriebenes Gefährt verfügt, der sollte von diesem Abenteuer hingegen Abstand nehmen, da er wahrscheinlich nicht sehr weit kommen würde.

Im australischen Winter ist das Meer deutlich wärmer als die Seen. Man sollte sich allerdings - wie an vielen anderen Stränden in Australien - vor der Strömung in acht nehmen. Rettungsschwimmer sind an solch abgelegenen Stränden natürlich nicht zugegen.

Sonnenaufgang am Two Mile Lake
Sonnenaufgang am Two Mile Lake

Übernachten kann man im Park auf einer ganzen Reihe von Campingplätzen (PDF). Die meisten sind sehr einfach gehalten und bieten maximal eine Toilette. Dafür sind sie sehr schön gelegen, meist am Ufer einer der Seen. Auch gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, die nur mit einem Boot erreicht werden können. Für Wanderer ist auch das Bushcamping gestattet, das "wilde" Übernachten mitten in der Natur. Dabei sollte natürlich kein Müll zurück gelassen werden, sondern nur die eignen Fußspuren.

Diese Fähre muss man nehmen, wenn man den Park durchqueren möchte
Diese Fähre muss man nehmen, wenn man den Park durchqueren möchte

Die beste Reisezeit für den Park ist wahrscheinlich der australische Sommer zwischen November und März, da dann das Wasser der Seen warm ist. Wer allerdings keinen Wassersport treiben möchte, für den ist auch die Winterzeit interessant, da er dann das Naturerlebnis nur mit wenigen anderen Besuchern teilen muss.

Bücher:

Australien, Die schönsten Nationalparks
Australien
Die schönsten Nationalparks
Von Otmar Lind, Andrea Niehues

Das Buch beschreibt eine Auswahl der vielen australischen Nationalparks. Dabei werden Pflanzen und Tiere des jeweiligen Parks ausführlich besprochen. Das Buch führt Wanderwege auf und bietet kleine Karten zu vielen der Parks. Auch werden die Campingeinrichtungen des Parks aufgeführt, sofern vorhanden. Viele kleine Sonderartikel beschreiben interessante Tiere und Pflanzen Australiens.

Alles auf einen Blick:

Wo?In New South Wales an der Ostküste Australiens nördlich von Sydney
Wie lange? 2 - 20 Tage
WWWHomepage des Parks (englisch)
Anfahrt Von Sydney sind es gut 230km bis zum Park. Vom Pacific Highway geht es in den südlichen Teil des Parks über Tea Gardens / Hawks Nest. Eine Zufahrt weiter nördlich ist über Bulahdelah möglich. Von Norden kann man den Park auch über die schöne Strecke Tuncurry / Forster anfahren. Über Schotterstraßen und eine kleine Fähre kann der Park auch durchquert werden, nach Regenfällen sind diese Straßen aber oft in einem schlechten Zustand.

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