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Der Römische Garten in Hamburg

14.10.2003
von Tom Dash

Nachdem das Hamburger Abendblatt vor nicht allzu langer Zeit einen Artikel über den Römischen Garten veröffentlichte, kamen sie, die Hamburger, ihren Garten zu sehen. Dabei war (und ist) vielen Hamburgern der kleine Park völlig unbekannt!

Aussichtsbank und Seerosenbecken
Aussichtsbank und Seerosenbecken

Der Römische Garten erhielt seinen Namen durch die südländischen Charakteristika, die ihn prägen. Angelegt wurde der Garten zwischen 1880 und 1890 von Julius Richter, dem damals große Teile der Gegend um den Park gehörten. Richter brachte die Ideen für den Garten aus einem Italien-Urlaub mit. Später, im Jahre 1897, wurde der Park an die Bankiersfamilie Warburg verkauft, die den Park weiter umgestaltete.

Das Naturtheater
Das Naturtheater

In den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts hatte der Park schließlich seine beste Zeit. Die Hamburger Gesellschaft traf sich hier, um zu feiern. Der Park hatte (und hat) sein eigenes Naturtheater mit Platz für 200 Besucher. Es gab einen toskanischen Rosengarten (der heute nicht mehr existiert) und im östlichen Teil Terrassen mit einem Seerosenbecken.

Hecke am Südrand des Parks
Hecke am Südrand des Parks

Im 2. Weltkrieg verfiel der Park. Er beherrbergte Flakgeschütze und Kartoffeln sollen dort gewachsen sein. Erst 1994 wurde das Gelände restauriert. Zwar fehlt derzeit das Geld für den Wiederaufbau des Rosengartens, jedoch ist der Römische Garten auch so einen Besuch wert!

Karte:



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Bücher:

Campagna am Elbhang, Der Römische Garten in Hamburg Blankenese
Campagna am Elbhang
Der Römische Garten in Hamburg Blankenese
Von Oliver Breitfeld

Der Autor Oliver Breitfeld beschreibt die mehr als hundertjährige Geschichte des Parks am Elbhang. Auf 96 Seiten geht es um Planung, Verfall Wiederaufbau und Zukunft des Römischen Gartens.

Alles auf einen Blick:

Was?Kurzausflug
Wo?In Hamburg Blankenese, nahe der Elbe
Wie lange? 0,5 bis 1 Stunden
WWWhttp://www.italien-in-hamburg.de/Roemischer%20Garten/Roemischer%20Garten.htm
Anfahrt Auf dem kürzesten Weg nährt man sich dem Park vom Falkensteiner Ufer aus. Hier das Auto (oder Fahrrad) parken und dort wo der Elbhöhenweg auf das Falkensteiner Ufer trifft über die Steintreppe zum Park hinauf. Der Park liegt rechts vom Weg.
Mit der Bahn Mit der S-Bahn bis Blankenese. Dann mit dem Bus 48 bis zur Haltestelle Falkentaler Weg. Das Falkensteiner Ufer entlang gehen bis rechts die Steintreppe zum Park hinauf geht.

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