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Rømø - dänische Urlaubsinsel in der Nordsee

22.04.2004
von Tom Dash

Wer seinen Urlaub auf der dänischen Insel Rømø (sprich "Römm", nicht "Röömöö") verbringt, der möchte dort vor allen Dingen Ruhe finden. Im Gegensatz zur südlichen Nachbarinsel Sylt gibt es auf Rømø kein Nachtleben, keine schicken Restaurants und auch nicht das von den Ärzten besungene Westerländer Ambiente. Dafür gibt es allerdings sehr viel Natur zu entdecken. Rømø besitzt einen der breitesten Sandstrände Europas - im Süden ist er teilweise bis zu 2,5 km breit! Weil die Insel so viel Strand hat, darf man hier auch viel, was anderswo nicht möglich ist: weite Teile des Strands können mit dem Auto befahren werden (Achtung: Salzwasser!). Es gibt extra ausgewiesene Bereiche für Strandsegler und KiteBuggies (das sind kleine Gefährte, die von einem Drachen gezogen werden). Das Reiten am Strand ist ebenfalls gestattet. Natürlich kann man auch baden, surfen oder einfach nur in der Sonne liegen.

Auf Rømø fährt man mit dem Auto bis ans Wasser
Auf Rømø fährt man mit dem Auto bis ans Wasser

Rømø hat allerdings mehr zu bieten als nur Strand! Im Innern der Insel breiten sich weite Heidegebiete aus, die zu langen Wanderungen einladen. Auch gibt es mehrere kleine Wäldchen, die vorwiegend aus Kiefern bestehen. Bergig ist die Insel nicht, die beiden höchsten Punkte - der Høstbjerg und der Spidsbjerg - sind gerade mal jeweils 19 m hoch, bieten aber trotzdem schöne Überblicke! Es gibt mehrere Wandererparkplätze auf denen teilweise eine Karte mit den Wanderwegen der Insel ausliegt (am Anfang der Wege in einem kleinen Holzkasten zu finden). Es existieren deutsch- und dänischsprachige Versionen der Karte, die auch einige Informationen über die Insel enthält.

Heide- und Sumpflandschaft im Inselinneren
Heide- und Sumpflandschaft im Inselinneren

Gewohnt wird auf Rømø bevorzugt in Ferienhäusern oder auf dem Campingplatz. Die Insel besitzt drei Campingplätze, wobei allerdings nur einer direkt am Strand liegt. Die Ferienhäuser können von Anbietern wie Novasol, Dansommer oder Feline Holidays gemietet werden, die jeweils eine Niederlassung auf der Insel betreiben. Man findet beide gleich an der ersten Kreuzung nach der Überquerung des Damms vom Festland.

Typisches Ferienhaus in Toftum im Norden von Rømø
Typisches Ferienhaus in Toftum im Norden von Rømø

Auf Rømø kann man immer wieder alte Bunker entdecken. Diese stammen aus dem 2. Weltkrieg und waren Teil des Atlantikwalls. Im Touristenzentrum der Insel (in Tvismark, an der ersten Kreuzung nach links abbiegen, dann nach ca. 500m) lässt sich eine Bunkertour buchen, die durch einige dieser alten Bauwerke führt (Taschenlampe mitbringen!). Statt Bunker zu besichtigen kann man auf der Insel ebenfalls reiten (auch am Strand!), Minigolf spielen oder eines der Museen besuchen (mechanisches Puppenmuseum, Naturzentrum, nationalhistorisches Museum).

Ein alter Bunker aus dem 2. Weltkrieg
Ein alter Bunker aus dem 2. Weltkrieg

Wer für einen Tag der Ruhe der Insel entfliehen möchte, dem bietet sich ein Ausflug auf die südlich gelegene Nachbarinsel Sylt an. Vom Hafen Havneby im Süden pendelt die Autofähre mehrmals täglich zwischen Rømø und Sylt (www.syltfaehre.de). Die Fähre wird auch von den Syltern als Zugang zur ihrer Insel genutzt, da sie billiger ist als die Autoverladung über die Bahn nach Westerland. Für schwere Lastwagen ist die Fähre sogar die einzige Möglichkeit nach Sylt zu gelangen. Die Fähre kommt in List im Norden von Sylt an, meist möchte man jedoch weiter bis nach Westerland. In einer größeren Gruppe kann es dabei durchaus sinnvoll sein, das Auto mitzunehmen! Die Busfahrpreise auf Sylt sind nämlich gesalzen und es gibt weder verbilligte Karten für Kinder noch für Gruppen!

Mit der Fähre nach List auf Sylt
Mit der Fähre nach List auf Sylt

Rømø ist nicht nur im Sommer eine Reise wert, auch im Winter lädt die Insel zu einem ruhigen Urlaub ein. Dann sind die Rømø Ferienwohnungen auch um einiges preisgünstiger!

Karte:



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Alles auf einen Blick:

Wo?Dänemark, südliches Jütland
WWWhttp://www.romo.dk/tyskland/de-de/menu/turist/romotonder.htm
Anfahrt Die Insel ist über einen etwa 10 km langen Damm mit dem Festland verbunden. Von Deutschland aus fährt man auf der A7 bis zur dänischen Grenze und dort auf der Autobahn weiter. Man verlässt die Autobahn an der Ausfahrt 75 (Bov) und fährt weiter Richtung Tønder/Tinglev nach Rømø. Rømø ist an der Strecke bereits ausgeschildert.

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