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Macau: Europa in Fernost

2.10.2012
von Anna Krüger

Im letzten Beitrag wurde ja bereits das Reiseziel China mit seiner Hauptstadt Peking vorgestellt. Das riesige „Land der Mitte“ hat allerdings noch weitaus mehr zu bieten, weshalb heute ein weiteres, vielleicht einigen noch etwas unbekanntes, aber dennoch lohnenswertes Ziel vorgestellt werden – die Rede ist von Macau. An der Westseite des Perl- Flussdeltas gelegen, befindet sich die Sonderverwaltungszone Macau in unmittelbarer Nachbarschaft zur Metropole Hongkong östlich des Flusses und teilt mit ihr auch die Geschichte als langjährige europäische Kolonie. Anders als der große Nachbar allerdings nicht unter englischer, sondern unter portugiesischer Flagge, ehe sie 1999 wieder an die Volksrepublik China übergeben wurde.

Moderne und Tradition

Seit dem hat sich die Region zu einem begehrten Ziel für Touristen aus aller Welt entwickelt. Der häufig zu findende Baustil der Kolonialzeit lockt insbesondere auch asiatische Besucher an, die so auch ohne eine Weltreise zu unternehmen, ein Stück Europa erleben können. Exemplarisch dafür und im völlige Kontrast zur modernen Bauweise nicht nur in Macau, sondern vieler anderer asiatischer Großstädte, steht das Taipa Village, welches sich auf der südlichen der durch Landaufschüttungen von ehemals 3 auf 2 „reduzierten“ Inseln, auf denen Macau errichtet wurde, befindet. Auch der „Largo do Senado“, ehemaliges Zentrum der Imperialmacht Portugal in Macau und heutiger Touristenmagnet, muss in diesem Zusammenhang genannt werden. Beispielhaft für die Moderne hingegen ragt der Macau Tower mit 338 Metern über der Stadt. Dieser bietet eine atemberaubende Aussicht über die gesamte Stadt und ist mittlerweile vielen eher deshalb bekannt, weil sich in einer Höhe von 233 Metern die höchste für jedermann nutzbare Bungeestation befindet. Hier geht’s übrigens zu Chinatours.de, die auch Reisen nach Macau anbieten und sie durch ortskundige Begleiter problemlos zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten bringen.

Das Las Vegas Asiens

Zunehmende Bedeutung hat Macau aber heute nicht nur aus touristischer Sicht. Denn die Küstenstadt hat sich aufgrund seiner liberalen Gesetze als Spielerparadies etabliert und mittlerweile sogar den „Marktführer des Glücksspiel“ aus den Vereinigten Staaten abgehängt. Jährlich setzen Millionen von Spielprofis und Glücksrittern Milliarden Dollar an Roulettetischen, einarmigen Banditen oder beim Poker in der Hoffnung, mit satten Gewinnen nach Hause zu fahren. Profitieren tut davon vor allem die heimische Wirtschaft, die mittlerweile auch stark von den Spielertouristen abhängig ist.

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